Friedrich Johann Pfeil aus Försters erlernt 1886 bei dem Stellmachermeister Christian Schäfer in
Laasphe das Stellmacherhandwerk. Am 6. Februar 1897 heiratet er, er baut Arnds (...Oarns)
Haus um und integrierte im südöstlichen, hinteren Teil des Hauses eine kleine Stellmacherei.
Sohn Fritz wird ebenfalls Stellmacher. Legt am 26. Oktober 1933 die Meisterprüfung vor der
Handwerkskammer in Arnsberg ab und betreibt mit seinem Vater die Stellmacherei weiter.
Stellmacherei, Landwirtschaft und Hausschlächterei gehörten zum Alltag der 50er und 60er Jahre.
In den Jahren des Wirtschaftswunders nach dem 2. Weltkrieg begann der langsame Niedergang des Stellmacherhandwerks.
Vielerortens wurden z.B. Holzräder durch Gummibereifte Stahlräder ersetzt.
1955 erfolgte die Abmeldung als Stellmacherei, das Gewerke wurde nur noch im Nebenerwerb betrieben und die Werkstatt dadurch weiter erhalten.
Die Berufsausbildung zum Stellmacher wird nunmehr nur noch in bestimmten Regionen angeboten.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in Handwerksbetriebe, die z. B. Wohnwagen und Wohnanhänger, kleinere Fahrzeuge
aus Holz, wie Handwagen, Karren oder Anhänger, Lafetten, Holzräder sowie Schlitten und hölzernes Sportgerät herstellen, statt.
Sie endet mit der bestandenen Gesellenprüfung.
Weiterführende Informationen dazu finden Sie in unserem Links-Bereich.
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