Der Schwerpunkt des Stellmachers lag in der Herstellung von Wagenrädern. Er fertigte aber auch die Wagen (z.B. Leiterwagen), Schlitten, handwerkliche Geräte (z.B. Rechen), Zaunpfähle und vieles mehr. Seine Bedeutung dörflichen Gefüge war infolgedessen immens.
Beim Eisenbahnboom waren die Stellmacher als Waggonbauer begehrt. Später brauchte man sie im Karosseriebau der Autohersteller. Seit der Einführung industrieller Bandfertigung und der Erfindung des Gummireifens sank die Bedeutung der Stellmacherei,
so daß sie heute nahezu unbekannt ist.
Stellmacher stellen heutzutage Sportgeräte, Hochzeitskutschen und Kirmeswagen u.s.w. aus Holz, Metall und Kunststoff her.
Sie fertigen keine Massenartikel, sondern Wagen und sonstige fahrbare Untersätze für ganz spezielle Einsatzzwecke, wie z. B.
Schaustellerwagen mit verschiedenen Funktionen; leichte Sulkys für Trabrennen bis hin zu Schlitten; Ziergegenstände aus Holz
oder Teile für den Bau von Segelflugzeugen.
Weitere Beispiele für die Erzeugnisse des Stellmachers können Sie unter "Rohstoffe" finden.